Jannik Tillar von den Laufsportfreunden Münster pulverisierte seine bisherige Marathonbestzeit von 2:25:26 Stunden, die er am 11. Mai in Kopenhagen gelaufen war, beim Valencia-Marathon regelrecht. Er verbesserte sich um 3:58 Minuten auf 2:21:28 Stunden.
Er hatte sich eine Zeit von unter 2:25 Stunden vorgenommen. Die Halbmarathonmarke passierte er nach 1:10:01 Stunden und war damit schneller als geplant.
Während für die meisten Teilnehmenden der Marathon bei Kilometer 30 erst richtig beginnt und sie eine Leistungseinbuße verzeichnen, ist das bei Tillar anders: „Ich freue mich immer richtig auf die letzten zehn Kilometer, weil ich weiß, dass es dann gleich vorbei ist.“
Nach der Halbzeit des Rennens verzichtete er auf die Kontrolle durch die Uhr und ließ seinem Tempogefühl freien Lauf. Im letzten Viertel des Marathons fand er eine Gruppe. Tillar berichtet: „Als mich dann aber immer mehr Läufer überholt haben und ich das Gefühl hatte, dass ich an Tempo und Spannung verliere, hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich habe mich an eine Gruppe gehängt, die auch weitestgehend bis zum Schluss zusammengeblieben ist.“ Die letzten Kilometer wurden dann noch richtig hart. Dass die Splits am Ende noch sehr gleichmäßig und schnell waren, gibt Tillar das gute Gefühl, dass künftig vielleicht noch mehr möglich ist. Zunächst überwiegt aber die Freude über die tolle Zeit. Der zweitschnellste LSF-Läufer bei diesem Lauf war Philip Thies mit 2:36:01 Stunden.
Foto: Jannik Tillar, LSF privat











