Ein besonderer Tag für den Karateverein Kisaki Münster: Bei der Dan-Prüfung des Deutschen Karate Verbandes (DKV) am 14. Dezember in der Stilrichtung Goju-Ryu zeigten die Münsteraner Karateka eindrucksvoll, was intensives Training, Disziplin und Teamgeist bewirken können.
Abgenommen wurde die Prüfung von einem hochkarätig besetzten Prüferteam: Ulrich Heckhuis (9. Dan) aus Rheine, ranghöchster Karateka der Stilrichtung Goju-Ryu, Uwe Portugall (8. Dan) aus Dortmund, Bundeskampfrichterreferent des DKV und internationaler Kampfrichter bis hin zu Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, sowie Wilfried Nickel (6. Dan) aus Seelze, Bundeskampfrichter mit internationaler, stilbezogener Kampfrichterlizenz. Kompetenz auf höchstem Niveau also.
Mit sechs Prüflingen stellte Kisaki Münster mehr als die Hälfte der insgesamt elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Den Auftakt machten die Junior-Dane David, Paul und Oskar, die mit beeindruckender Energie und großer Entschlossenheit direkt ein klares Zeichen setzten. Hannah und Ida bewiesen anschließend, dass Präzision, Kraft und Ausdruck im Karate keine Frage des Geschlechts sind. Besonders bemerkenswert: Andreas, der trotz einer Muskelzerrung im Rumpf antrat, wuchs über sich hinaus und meisterte die Prüfung – getragen von Konzentration und Adrenalin.
Auch wenn die Veranstaltung nicht öffentlich war und daher keine Fotos oder Videos entstanden, blieb die Leistung der Prüflinge den Prüfern nicht verborgen. Uwe Portugall brachte es auf den Punkt: „Wenn Kisaki Münster Prüflinge schickt, weiß man schon, dass das gut wird. Und das hat sich heute wieder bestätigt!“
Als schließlich die Ergebnisse verkündet und die begehrten Dan-Diplome überreicht wurden, fiel die Anspannung von allen Beteiligten ab. In guter Vereinstradition überreichten die mitgereisten Schwarzgurte den neuen Dan-Trägerinnen und Dan-Trägern – ebenso wie den Junior-Danen – ihre neuen Gürtel und hießen sie offiziell im Kreis der Dan-Träger*innen willkommen. Es flossen Tränen der Erleichterung, des Stolzes und der Dankbarkeit.
Ein rundum großartiger Tag für den Verein – und ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass sich Fleiß, Zusammenhalt und Leidenschaft im Sport auszahlen. Besonders der Nachwuchs sorgte für strahlende Gesichter. Münster darf stolz sein auf diese starke Karate-Leistung.
Foto: Kisaki Münster











