Bei der jüngsten Auflage von „Sozial genial“ arbeiteten auch Sportverein und Schule zusammen. Im Rahmen des Projektes „Coerde in Bewegung“ unterstützten Hauptschule Coerde, Teutonia Coerde und der Stadtsportbund Münster (SSB) interessierte Schülerinnen und Schüler bei ihrem Engagement im Sport. Im Rahmen einer Sporthelfer*innen-Ausbildung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Planung und Durchführung von Sportangeboten. Dabei wurden Vermittlungsmethoden, Spiele und Übungen kennengelernt, aber auch grundlegende Aspekte von Sicherheitsvorgaben und Aufsichtspflicht vermittelt.
Wichtig dabei: Die Sporthelfer*Innen-Ausbildung fand nicht nur in der Schule statt. Praxisnah wurde auch am Wochenende in der Sporthalle und auf dem Vereinsgelände von Teutonia gearbeitet. Zudem wurde bei Sportangeboten des Vereins hospitiert und das Erlernte ebenso bei Einsätzen etwa im Rahmen der „Offenen Turnhalle“, unter Aufsicht von Übungsleitungen, angewandt.
Die Organisatoren sehen durch die Arbeit im lokalen Netzwerk und die sofortige Einbindung des lokalen Sportvereins einen besonderen Vorteil. Die Teilnehmenden kommen direkt mit dem Sportverein in Kontakt und können die Schülerinnen und Schüler, in Abhängigkeit von Ihrem persönlichen Interesse und der eigenen zeitlichen Verfügbarkeit in das für die Sporthelfenden passende Angebot einbinden. So kann der Übergang in das sportliche Ehrenamt gelingen. Deshalb wird an einer Wiederholung des erfolgreichen Formats gearbeitet.
Sporthelfende sorgen an Schulen etwa für bewegte Pausenangebote. Aber auch in Sportvereinen sind sie aktiv – bei der Unterstützung von Übungsleitenden und Trainerinnen und Trainern. Interessierte im Alter von 13 bis 17 Jahren können sich im Rahmen entsprechender Kurse ausbilden lassen und so einen ersten Schritt auf dem Weg zu Übungsleitenden sowie Trainerinnen und Trainern absolvieren.
Foto/Text: SSB Münster












